Berichte


+ + + Spektakuläre Ballonfahrten der USFC Krems Ballonteams im Jänner 2012 + + +

Heuer gelangen den erfahren Piloten des USFC Krems dank guter Vorbereitung und Planung einige wunderschöne und beachtenswerte Fahrten über die Alpen hinweg:

zur Fotoserie

Zur Eröffnung der heurigen Ballonsaison nutzte Rudi Janisch von unserem Fassadenprofi-Ballonteam am Sonntag den 15. Jänner den starken Nordwind für die weiteste (ca. 200km) und schnellste (ca. 100 km/h) Ballonfahrt von St. Johann bis nach Venedig. Nach dem Start stieg er mit dem Ballon beim Kitzbühler Horn bis auf 4.900m Höhe wo er den günstigen Nordwind erreichte. So konnte er kurz darauf bereits das Glocknermassiv von oben bewundern und wunderschöne Fotos aufnehmen. Weiter ging es über Kärtnen zu den italienischen Dolomiten, wo er die Freigabe im italienischen Luftraum für die Weiterfahrt bis Venedig erteilt bekam. Nach 2 Stunden und 50 min, einigen Atemzügen aus dem Bordsauerstoff und vielen Eindrücken von der Schönheit der Alpen brachte er den Ballon im frühlingshaften Venedig perfekt zur Landung, wo viele italienische Kinder ganz erstaunt den Schnee, der sich noch am Ballonkorb befand, bewunderten.

Am Tag darauf nutzen die Ballonteams in Filzmoos um Franz Haider mit den bet-at-home Ballon, und Ronald Rieder mit dem Fassadenprofi Ballon für Fahrten von Filzmoos bis nach Villach. Diese Teams erlebten die Schönheit des Dachsteinmassives, überquerten das Ennstal und den Hauptalpenkamm.

In Filzmoos demonstrierte Robert Jedletzberger mit seinem Maisodour Cloud Hopper wie auch Ein-Mann Ballon in den Alpen genutzt werden kann.

Nach einem Schlechtwettertag am Dienstag wurde am Mittwoch erneut die Chance von Hans Faigl vom Langenlois-Ballonteam genützt und er startete vom Ballonmeeting in Grundlsee (bei Bad Aussee) zu einer Weitfahrt bis nach Slowenien. Nach dem Start in Grundlsee konnte er die Schönheit des Toten Gebirges, des riesigen Dachsteinplateaus bewundern. Bei der Überquerung des Ennstals konnte der den Grimming in seiner ganzen Schönheit aus ca. 5000 m betrachten. Auch hier versorgte eine Sauerstoffanlage die beiden Piloten. Nach einiger Zeit erreichte er Klagenfurt und bekam die Freigabe für den slowenischen Luftraum und die Weiterfahrt nach Laibach erteilt. Nachdem auch die Karawanken überquert waren, setzte der Ballon über Kranji zur Landung an, die ihm auch dann nach 4:40 Gesamtfahrzeit perfekt auf einem Fußballfeld gelang.

Gleichzeitig konnten auch von Filzmoos Pilot Franz Urban mit der Pilotin Conny Nigl mit den bet-at-home Ballon und Ronald Rieder mit dem Fassadenprofi zwei weitere eindrucksvolle Alpenüberquerungen durchführen und Ihre Ballone jeweils sicher in Kärnten am Ufer des Ossiachersees landen.

Zwei weitere Teams machten sich die Woche darauf zum Ballonmeeting in Kössen - Walchsee auf. Karl Mann und Kurt Schultes betrachten mit dem Sun Microsystems Ballon die wunderschöne Bergwelt des Wilden Kaiser von oben. Und auch hier zeigte der Fassadenprofi Ballon um Pilot Günther Klauser wieder wie schön seine silberne Hülle in der Wintersonne über den verschneiten Bergen dahintreiben kann und die Passagiere in Staunen versetzen kann.

Mit einer Ausbeute von über acht Alpenüberquerungen mit Heißluftballoenn im Jänner 2012 zeigten die Piloten des USFC Krems ihr Können und vermittelten einigen Freunden die Schönheit der österreichischen Alpen von einem einzigartigen Stehplatz im Himmel.

Weitere Info’s und Fotos (zur freien Verwendung und Download):
Alpenüberquerung mit Rudi
OE-ZRD Grundlsee nach Kranji Slowenien
NOEN-Bericht über das Ballonteam Krems


Viele Grüße

Martin Mörtinger
USFC Krems - Ballooning
 





+ + + Der USFC-Krems und die Heißluftballonstaatsmeisterschaft 2010 + + +

Bei der gemeinsamen österreichisch deutschen Heißluftballonstaatsmeisterschaft 2010 vom 18.-22.August in Waidhofen an der Thaya waren die Kremser Ballonfahrer sehr stark vertreten. Neben den Ballons des USFC Krems waren einige Teams mit eigenen Ballons mit Piloten und Crew aus den Reihen aktiver oder ehemaliger USFC-Mitglieder vertreten. Alles zusammen brachten es die „Kremser“ auf 7 von insgesamt 43 genannten Teams. Praktische alle Ballons aus Krems kamen zum Einsatz, inklusive des Fassadenprofi-Ballon‘s OE-MZI der einen Start als „Gast“ durchführte. Ganz unvorhergesehen kam auch der Bühl-Ballon OE-ZBA in die Waidhofener Luft, was im Laufe dieser Geschichte noch genauer erzählt wird.

Gleich vorweg müssen wir den Veranstaltern gratulieren, daß sie eine perfekte Staatsmeisterschaft organisiert haben. Wie sie es allerdings geschafft haben, das Wetter so perfekt zu gestalten, dass alle Fahrten stattfinden konnten, haben sie uns leider nicht verraten.

Das gute Wettter hatte nur einen Nachteil, es gab keinen Ruhetag zwischendurch, so dass die Piloten und Mannschaften voll gefordert wurden.

Die gestellten Aufgaben waren anspruchvoll, aber immer zu bewältigen. Es gab keine unerfüllbare Aufgabe bedingt durch ungenaue Vorhersage der zu erwartenden Windrichtungen. Da ist natürlich auch ein Verdienst des Meteorologen Günther Maringer, der schon bei vielen Meisterschaften sein Können zeigte.

Die ersten Fahrten waren eine Herausforderung durch den etwas stärkeren Wind, der dann im Laufe der Meisterschaft immer schwächer wurde und bei den letzten Bewerben einige Piloten in die Irre führte und fast unberechenbar war.

Die Waldviertler Landschaft eignet sich hervorragend für das Ballonfahren, vor allem weil zu diesem Zeitpunkt bereits die meisten Felder abgeerntet sind. Wir haben immer geeignete und sichere Start- und Landeplätze vorgefunden.

Gestartet wurde vom Golfplatz Waidhofen, dem Flugplatz Dobersberg und selbst gewählten Startplätzen je nach Aufgabe. So lernten alle das Waldviertel östlich und nördlich von Waidhofen an der Thaya sehr gut kennen,

Seinen ersten Auftritt bei einer Staatsmeisterschaft hatte der MAISODUR Ballon mit Mario Gattinger als Piloten, Reinhard Überacker und Hans Faigl als Crew. Wir hoffen, daß sie mit diesem Einsatz noch weitere Meisterschaften bestreiten werden und dann auch mit oberen Rängen in der Wertung belohnt werden.

Wie immer waren auch Franz Haider mit BET-AT-HOME und Crewmitglied Hans Bertl dabei, und natürlich durfte der immer durch standesgemäße Kleidung auffallende (Sakko und Masche gehören einfach dazu) Eduard Weissenbeck nicht fehlen.

Thomas Gaisberger, der durch seine familiäre Bindung in dieser Gegend praktisch zu Hause ist, konnte mit dem OE-ZPB „PFADFINDER“ nicht immer diesen Heimvorteil nutzen, aber einige gute Teilergebnisse erzielen.

Hart kämpfen mußte auch die Familie Preiß, angeführt von Gerhard und unterstützt von Hannes mit dem RAIFFEISEN-Ballon OE-ZRP. Weil unter den anderen Ballons ein weiterer RAIFFEISEN Ballon war, mussten sie sich somit mehrfach behaupten.

Was mit dem “ Grün-Weißen“ Ballon begann, endete für Conny Nigl und Walter Höllmüller mit dem OE-ZBA BÜHL Ballon des USFC-Krems, der schließlich den durch eine Landung auf dem Baum leicht beschädigten „Grün-Weißen“ Ballon ersetzen musste. Über dieses Ereignis wurde in den Zeitungen ausführlich berichtet. Interessanterweise wurden die Ereignisse in jedem Artikel anders dargestellt. Nur an Hand der Bilder konnte man sehen, dass es der gleiche Ballon war, und es sich offensichtlich um ein und dasselbe Ereignis handelte. Mehr will ich über die Qualität unserer Presse und die dort tätigen Journalisten nicht sagen. Leider konnte Robert Jedletzberger, durch eine Motorrad-Verletzung nicht „lufttauglich“, sein Team nur vom Boden aus unterstützen.

Der CAMERON Ballon OE-SZC mit Karl Mann und Ronald Rieder durfte nach langer Zeit der Aufbewahrung wieder Höhenluft genießen und bemühte sich, in der internationalen Konkurrenz erfolgreich zu sein, was durchaus auch gelang.

Am besten von allen Kremser Teilnehmern schnitt Martin Mörtinger mit dem OE-ZRD „Sun Microsystems“ Ballon ab. In seiner Mannschaft waren neben Veronika auch sein altbewährtes „lustiges Team“ mit Alex, Sonja, Doris und Rene. So konnten mit viel Spaß und trotz großen Ballones einige gute Ergebnisse erzielt werden (u.a. zwei 1000er Wertungen und damit Siege bei diesen Aufgaben) und in Summe der neute Platz in der Österreich Wertung.

Neben dem Hauptereignis der Meisterschaft gab es auch eine praktische Ballonfahrer-Prüfung für den USFC-Krems Ballonschüler Kurt Schultes. Seine praktische Prüfung stellt sicher ein einmaliges Ereignis dar. Neben dem offiziellen Prüfer Franz Haider war auch einer der bekanntesten und erfolgreichsten österreichischen Ballonfahrer, Josef „Joschi“ Starkbaum, mit im Korb. Joschi war Vorsitzender der Jury und freute sich umso mehr, als er nach Ende des Wettbewerbes so in die Luft kam und auch noch das Talent von Kurt beurteilen durfte. Die Prüfung war jedenfalls erfolgreich, die anschließende Alleinfahrt fand bei wenig Wind statt, und wir freuen uns, nun einen weiteren Ballonpiloten in den Reihen des USFC-Krems zu haben.

Im Gesamtergebnis dominierten die Ballonfahrer aus Deutschland, die unter anderem mit Weltmeister und Vizeweltmeister vertreten waren. Unabhängig vom Ergebnis waren alle zufrieden, weil es viele tolle Fahrten über das schöne Waldviertel gab.

Die offiziellen Ergebnisse könnt ihr unter www.bpgasballoontrophy.at/joomla anschauen, wo ihr auch über Links durch viele Bilder noch ein wenig Staatsmeisterschaftsatmosphäre schnuppern könnt.

Eine Bilderserie mit 18 Aufnahmen findet ihr in der Foto Gallery!
Fotoserie von Christian Kainrath: http://picasaweb.google.de/lichtstaerke2.8/Ballonmeisterschaft2010WaidhofenThaya


Charly Mann – Pilot des OE-SCZ
 



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[ Seite aktualisiert am 23.12.2012 ]